10 Tipps für einen grünen Frühling

Der Frühling ist zurück!

Ecolo gibt Ihnen 10 Tipps, um Ihren Garten sauber und umweltfreundlich instand zu halten, ohne auf Chemikalien zurückgreifen zu müssen.

Die Gefahr von RoundUp und anderen Pestiziden oder Herbiziden ist bekannt. Die Föderalregierung vernachlässigt jedoch die Gesundheit der belgischen Bürger und beabsichtigt nicht, Krebserzeuger wie Glyphosat zu verbieten.
Dies deutet darauf hin, dass es keine Alternative gibt? Diese Kampagne beweist das Gegenteil!
Diese 10 Ratschläge werden konkret auf die Probleme wie „Un“-Kräuter, Blattläuse, Nacktschnecken usw. eingehen, ohne Umweltschäden zu verursachen.

Der erste und beste Rat ist: Lassen Sie Ihren Garten und seine wertvollen Kräuter wachsen. Oftmals werden diese als „Unkraut“ bezeichnet, bieten Sie doch oft kleinen Insekten Zuflucht. Ein Garten ist vor allem ein Ort des Lebens und der Entspannung. Der beste Weg zum Unkraut zu vernichten, wenn es wirklich notwendig ist, ist immer … per Hand!

Ätherische Öle

Ätherische Öle werden als Pestizid immer beliebter.

Sie sind wirksam als Herbizid (Unkrautvernichter), aber auch als Fungizid (Pilzvernichtungsmittel), Bakterizid (Bakterientöter) und Insektizid (Insektenhemmer)!
Kiefer-, Zitrus-, Basilikum- oder Pfefferminzöl dörren das Laub aus. Jedes hat seine eigene Wirkung, daher ist es interessant, die Öle zu kombinieren.

Verdünnen Sie 10 ml für 1 Liter je nach Produkt, pro Hektar und besprühen Sie die Pflanze.

Schneckenkorn auf Eisenbasis

Klassische Schneckenkörner sind giftig und schädlich für andere Tiere wie Katzen oder Vögel.
Ein Granulat auf Basis von Eisen ist natürlich und daher ungefährlich.

Um eine Schneckenplage zu verhindern oder gegen sie an zu kämpfen, müssen Sie nur die Eisengranulate in Ihrem Garten verteilen. Bei trockenem Wetter sollten Sie die Körner wässern, damit Sie anschwellen und für die Nacktschnecken anziehend werden.
Um Schnecken einzufangen, empfehlen sich Grapefruit-, Melonenschalen oder verdünntes Bier.

Heißes Wasser mit Stärke

Ideal für Gehwege! Durch Behandlung mit stärkehaltigem Kochwasser (Kartoffeln oder Nudeln) verstopfen die Poren die Pflanzen ersticken. Trotz alledem können die Samen erneut keimen… Schütten Sie ihr Kochwasser also nie weg, sondern verwerten Sie es wieder.

Fügen Sie dem kochenden Nudel-, oder Reiswasser etwas Salz und Naturseife hinzu und bewässern Sie die unerwünschten Pflanzen. Sie müssen die Behandlung mit Stärke mindestens 3 bis 5 Mal pro Jahr wiederholen.

Mulch und Stroh

Eine Möglichkeit Unkraut zu vernichten ist, es zu ersticken! Keine Gnade für Unkraut … Durch das Entfernen der Licht- und Sauerstoffquelle kann es nicht überleben. Diese Methode wirkt natürlich auch präventiv.

Bedecken Sie den Boden, zum Beispiel am Fuße Ihrer Tomatenpflanzen, mit Mulch (bzw. Rinde) oder Stroh. Das Unkraut kann dort nicht mehr wachsen.

Brennnesselwasser

Brennnessel ist eine altbewährte Methode gegen eine Vielzahl von Parasiten (vor allem Blattläuse) und taugt außerdem auch als Düngemittel!

Legen Sie 1 Kilo Brennnesseln in 20 Liter Wasser und lassen Sie sie eine Woche ziehen. Entfernen Sie dann die Brennnesselreste aus der Lösung. Zur Blattlausbehandlung die Mischung einfach mit einem Zerstäuber auftragen.
Um Brennnesseln als Dünger zu nutzen lassen Sie dieselbe Mischung einfach 2-3 Wochen stehen, bevor Sie sie verteilen.

Glyzerinseife (Savon de Marseille) gegen Blattläuse

Seifenwasser eignet sich hervorragend um Blattläusen buchstäblich den Halt unter den Füßen zu entziehen. Durch die Bestäubung mit Seifenwasser wird es Ihnen unmöglich sich an die Blätter Ihrer geliebten Blumen zu haften und diese zu vertilgen.

Mischen Sie 150 Gramm geriebene Seife mit einem Liter Wasser und geben dann einen Esslöffel Speiseöl hinzu. Um den Blattläusen Ihren Aufenthalt zu vermiesen, bestäuben Sie einfach Ihre Pflanzen mit dem Gemisch. Bei besonders hartnäckigem Befall können Sie auch einen Lappen im Seifenwasser tränken und Blätter und Halme „abwaschen“.

Essig

Vorsichtig eingesetzt ist Essig ein wahres Unkrautbekämpfungsmittel. Er verbrennt die Blätter ohne die Wurzeln zu schädigen, Sonneneinstrahlung verstärkt die Wirkung noch.
Von einer übermässigen Nutzung ist allerdings abzuraten da der Essig auch die Mikroorganismen des Bodens schädigen kann. Setzen Sie ihn daher nur punktuell ein!

Einen Liter Essig (:14% Essiggehalt) mit einem halben Liter Wasser verdünnen und per Bestäubung direkt auf das Unkraut auftragen. Von einem flächendeckenden Einsatz raten wir ab.

Glyzerinseife (Savon de Marseille) gegen Blattläuse

Seifenwasser eignet sich hervorragend um Blattläusen buchstäblich den Halt unter den Füßen zu entziehen. Durch die Bestäubung mit Seifenwasser wird es Ihnen unmöglich sich an die Blätter Ihrer geliebten Blumen zu haften und diese zu vertilgen.

Mischen Sie 150 Gramm geriebene Seife mit einem Liter Wasser und geben dann einen Esslöffel Speiseöl hinzu. Um den Blattläusen Ihren Aufenthalt zu vermiesen bestäuben Sie einfach Ihre Pflanzen mit dem Gemisch. Bei besonders hartnäckigem Befall können Sie auch einen Lappen im Seifenwasser tränken und Blätter und Halme „abwaschen“.

Maisstärke

Maisstärke bekämpft zwar nicht direkt Unkraut, es bremst und verhindert aber die Keimung von unerwünschten Samen.

Da die Maisstärke präventiv wirkt, sollten Sie es entweder zum Frühlingsbeginn oder im Spätsommer einsetzen. Der Boden sollte feucht aber nicht wirklich durchtränkt sein. Außerdem ist es wichtig dass es innerhalb von zwei Tagen nach Austragung regnet. Sollte dies nicht der Fall sein, müssen Sie selbst gießen.

Salz zur Unkrautbekämfung

Dieses kostengünstige Mittel, das Sie wahrscheinlich auch zu Hause haben, eignet sich hervorragend um Unkrautwurzeln zu bekämpfen welche ansonsten nur schwer oder gar nicht erreichbar sind.

Entfernen Sie mithilfe einer Gabel die Erde direkt über dem Wurzelansatz und schneiden Sie dann den Halm so knapp wie möglich über dem Boden ab. Streuen Sie ein wenig Salz auf die Schnittstelle am Halm (vermeiden Sie es zu viel Salz drumherum zu verteilen).

 

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