An diesem Samstag stellt Ecolo Ostbelgien die 25 Kandidaten und Kandidatinnen für die PDG-Wahlen 2024 offiziell der Öffentlichkeit vor.
Wir freuen uns, eine in vielerlei Hinsicht vielfältige Liste präsentieren zu können, mit motivierten und engagierten Menschen in allen Altersklassen, Berufssparten und Lebenslagen. Viele der Kandidatinnen und Kandidaten haben bereits vor Wochen zugesagt und inzwischen aktiv an den internen demokratischen Prozessen der ostbelgischen grünen Partei teilgenommen. Das hat uns die Gelegenheit gegeben, uns besser kennenzulernen, uns schätzen und respektieren zu lernen und uns auch vorzubereiten auf das, was uns im Wahlkampf erwartet.
Denn machen wir uns nichts vor: Es ist gerade keine Selbstverständlichkeit, grüne Werte zu verteidigen. Obwohl die Klimakrise uns in der DG seit einigen Jahren ganz direkt trifft und die sozialen Ungerechtigkeiten spürbar steigen, werden in einer aberwitzigen Verkettung von Umständen die “Grünen” im In- und Ausland für alle Probleme dieser Welt verantwortlich gemacht. Seit Jahrzehnten fordern die Grünen die Umstellung der Energieproduktion auf erneuerbare Quellen, nicht nur um den Planeten zu schützen, sondern auch damit Europa unabhängiger von fossilen und atomaren Energieträgern aus dem Ausland wird. Seit Jahrzehnten fordern die Grünen, dass Nahrungsmittel und Produkte aus lokaler, nachhaltiger Wirtschaft bevorzugt und gestärkt werden sollen, statt Billigimporte nach Europa zu lassen. Seit Jahrzehnten verteidigen wir ein respektvolles und konstruktives Miteinander, das die Vielfalt der Menschen als Stärke, nicht als Gefahr sieht.
Es ist beruhigend zu sehen, dass viele andere Parteien endlich die Dringlichkeit der Klimakrise und ihrer sozialen Konsequenzen erkannt haben. Aber Einsicht reicht nicht mehr. Es wird Zeit zu handeln. Und Handeln bedeutet eben auch, den Mut zu haben, Rahmenbedingungen so zu setzen, dass die Natur und der Mensch in der DG nachhaltig geschützt werden. Das tut die aktuelle Regierung der Deutschsprachigen Gemeinschaft nicht genug. Wir müssen uns robust aufstellen für die Krisen, die schon da sind und uns auf die Veränderungen vorbereiten, die noch kommen, ohne die Augen zu verschließen. Mit allen Instrumenten unserer Autonomie, von der Raumordnung bis zur Bildung, von der Sozialpolitik bis zur Wirtschaft. Weg von der Ich-Bezogenheit des einzelnen, hin zu einem starken ‘wir’.
Unsere Vision für Ostbelgien ist eine freundliche und nachhaltige Gemeinschaft, in der jeder die gleichen Chancen bekommt. So machen wir die DG heute und in Zukunft zu einem großartigen Ort zum Leben. Dafür stehen diese 25 Kandidatinnen und Kandidaten. Dafür steht Ecolo Ostbelgien.
Die Ecolo-Liste für die PDG-Wahlen 2024
1. Fabienne COLLING, 1985, Gründungsberaterin für Unternehmer, Auel (Burg-Reuland)
2. Andreas JERUSALEM, 1985, Primarschullehrer und Abgeordneter im PDG, Raeren
3. Isabelle FRANçOIS, 1996, Primarschullehrerin, Eupen
4. René JANSSEN, 1967, Geschäftsführer Chudoscnik Sunergia VoG, Eupen
5. Clara FALKENBERG, 1998, Gemüsegärtnerin, Eupen
6. Walther COLLUBRY, 1956, Kaufmännischer Angestellter, Präsident RFC Raeren-Eynatten, Raeren
7. Lina NEUENS, 2005, Auslandsjahr vor Studium, Gewinnerin Rethorika-Rednerwettbewerb, Büllingen
8. Philipp SCHRÖDER, 1988, Gelernter KFZ-Mechatroniker, z.Z. Kellner, St.Vith
9. Denisa IBRAHIMOVIC, 1993, Gesundheits-und Krankenpflegerin, Eynatten
10. Stephan NOËL, 1973, Zivilingenieur und Schöffe der Gemeinde Bütgenbach, Bütgenbach
11. Claudine DEMONTHY, 1975, Sozialassistentin und selbstständige Beraterin, Lommersweiler
12. Michael HENNES, 1968, Bio-Landwirt, Amel
13. Véronique WETZELAER, 1962, Sozialpädagogin (im Ruhestand), Eupen
14. Rainer HINTEMANN, 1954, Installateur für Heizung und Sanitär (im Ruhestand), Kelmis
15. Maria DAHMEN, 1987, Dozentin für Psychologie und Förderpädagogik, Selbstständig als SingStimmig-Trainerin, Eupen
16. Michael DAHLEN, 1971, Bio-Landwirt und Rindviehhalter, Herbesthal
17. Isabel PITZ, 1985, Bildungsreferentin für Klimagerechtigkeit und Menschenrechte, St.Vith
18. Lars BRÜLL, 1976, Dienstleiter Koordination der Gemeindeverwaltung Raeren, Eupen
19. Line LERHO, 1983, Schauspielerin und selbstständige Künstlerin, Hauset
20. Berthold MÜLLER, 1958, Technischer Geschäftsführer im Baugewerbe (im Ruhestand), Born
21. Sabine DREUW, 1989, Förderpädagogin, Eupen
22. Pascal BRÜLL, 1991, Lehrer und Musiker, Raeren
23. Patricia BRASSEUR, 1957, Französisch- und Deutschlehrerin in der Oberstufe (im Ruhestand), St.Vith
24. Hans NIESSEN, 1950, Ausgebildeter Techniker (im Ruhestand), Ehemal. Gemeinschaftsminister, Kettenis
25. Inga VOSS-WERDING, 1986, Geschäftsführerin einer sozialen Einrichtung, Lascheid (Burg-Reuland)