Aus Respekt vor der Person von Christine Mauel hat sich Ecolo bislang nicht zu den, uns genannten Gründen ihres Rücktritts geäußert und wird es weiterhin nicht tun.
Wir sehen uns jedoch in der Pflicht den irreführenden und haltlosen Aussagen zu widersprechen, die Frau Mauel wiederholt verbreitet.
Natürlich waren wir von Christine Mauels Entscheidung überrascht, nach ihrem Rücktritt als Spitzendkandidatin für Ecolo nun auf der MR-Liste zu kandidieren.

In der Öffentlichkeit sprach Christine Mauel mehrfach – als Rechtfertigung für ihren sprunghaften Wechsel von grün nach blau – von einer Überrumpelung seitens Ecolo und von unzureichender Zeit, sich mit ihrer Kandidatur und den damit verbundenen Verpflichtungen zu befassen. Zur Richtigstellung: Ende November reichte Christine Mauel schriftlich ihre Kandidatur inklusive Motivationsschreiben und ihren politischen Schwerpunkten bei Ecolo ein. Alleine von diesem Zeitpunkt, bis zu ihrer Wahl als Spitzenkandidatin durch die Mitglieder der Partei, am 26. Januar in Lüttich, vergingen fast zwei Monate. Zeit genug, um sich mit den Inhalten und Werten einer Partei auseinanderzusetzen, wie von einer Spitzenkandidatin erwartet, bevor man sich zur abschließenden Wahl stellt.
Mitte Januar fand, wie bei Ecolo üblich, eine mündliche Anhörung vor einem mehrköpfigen Listenkomitee statt. Mit dem Ziel die Tauglichkeit aller strategischen Kandidaten zu prüfen, die Partei zu vertreten. Zu diesem Zeitpunkt überzeugte Christine Mauel mit ihrem grünen Argumenten und Ideen.
Davon abgesehen haben vor und nach ihrer Bewerbung zahlreiche aufklärende und unterstützende Treffen stattgefunden.

Eine Unwahrheit, für welche es ebenfalls schriftliche Beweise in der Form ihrer Bewerbung gibt, ist der Grund der Geheimhaltung ihrer Kandidatur. Wegen ihrer beruflichen Situation hat Christine Mauel die Partei eindringlich darum gebeten, ihre Kandidatur weitestgehend unter Verschluss zu halten. Dieser Bitte sind wir gefolgt. Christine Mauels Sorgen betrafen die möglichen beruflichen Auswirkungen, welche ihre Kandidatur haben könnte, wenn diese nicht von den Mitgliedern der Partei unterstützt worden wäre.
Für uns ist das Kapitel abgeschlossen, wir blicken positiv in die Zukunft.

Michael Klütgens & Freddy Mockel & Uli Deller
Co-Präsidium Ecolo Ostbelgien

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