In der Kontrollsitzung des Unterrichts-Ausschusses wird Andreas Jerusalem am 5. Dezember Minister Harald Mollers zum Lehrermangel interpellieren. Dazu hier sein Text:

In der heutigen Interpellation werde ich die Problematik des Lehrermangels beleuchten. Es geht um dessen Auswirkungen auf den Unterricht und die Unterrichtsqualität. Den Schwerpunkt lege ich auf die Primarschulen, weil die DG die Lehrpersonen in diesem Bereich eigenständig ausbildet. Aus diesem Grund habe ich den Lehrermangel in der DG auch schon vorher als „hausgemacht“ bezeichnet.
Es würde mich aber nicht wundern, wenn auch der Lehrermangel in den Sekundarschulen an gleicher Stelle zu einem späteren Zeitpunkt thematisiert würde.

Ich hoffe, dass es Ihnen, Herr Minister, gelingen wird zukunftsfähige Antworten zu liefern. Antworten auf folgende Fragen:

Wie wollen Sie den Lehrermangel auf kurze Sicht abfedern?
Wie wollen Sie den Lehrermangel auf mittlere Sicht ausgleichen?
Und wie wollen Sie auf lange Sicht ein erneutes Aufkommen eines Lehrermangels verhindern?
Kurzum: Wie gedenken Sie des Lehrermangels Herr zu werden?

Sehr geehrter Minister,
liebe Kolleginnen und Kollegen

bevor ich in die eigentliche Thematik eintauche, möchte ich mich dem Lehrerberuf widmen.

Der Lehrerberuf ist großartig! Man ist Lernbegleiter, Erzieherin, Spaßvogel, Freundin, Richter, Anwältin, Osterhase, Nikolaus, Christkind, „starke Schulter“, Märchentante, Puppenspieler, Therapeutin, Regisseur, Musikerin und so viel mehr – manchmal sogar Elternersatz.

Als Lehrerin und als Lehrer kann man Funken versprühen, damit Kinderherzen Feuer fangen.

Unseren Lehrerinnen und Lehrern vertrauen wir als Gesellschaft, vertrauen wir, als Eltern unseren wertvollsten Schatz an: unsere Kinder. Kaum etwas ist uns wichtiger, als das Wohlergehen unserer kleinen Wunder. Doch nicht nur das Wohlergehen steht im Mittelpunkt. Natürlich geht es auch um das Lernen, um guten Unterricht und eine stabile Basis für die berufliche Zukunft. Und deshalb sage ich in aller Deutlichkeit: Wollen wir unseren Wohlstand, unseren Frieden, unsere Zukunft erhalten, müssen wir diesen Schatz mit größter Sorgfalt pflegen. Große Teile dieser Aufgabe vertrauen wir Eltern und wir als Gesellschaft unseren Schulen an. In Kindergarten, Förderschule, Primarschule oder Sekundarschule verbringen Kinder im Laufe einer gewöhnlichen Schulwoche oft mehr als die Hälfte ihres Tages.

Das entgegengebrachte Vertrauen zahlen unsere Lehrerinnen und Lehrer durch harte und gewissenhafte Arbeit zurück, durch Einsatz für das große Ganze.
Jede sinnvolle Investition ins Bildungssystem ist deshalb eine Investition in die Zukunft.

Doch was erwarten wir eigentlich von unseren Lehrpersonen, um dieses enorme Vertrauen zu rechtfertigen? Was heißt es eigentlich, im Jahr 2020 an einer Primarschule der Deutschsprachigen Gemeinschaft zu lehren?
Nur wenn wir eine klares Bild davon haben, können wir verstehen, welche Auswirkungen der Lehrermangel hat. Denn der Lehrerberuf hält weit mehr Herausforderungen bereit als Curricula und Rahmenpläne.
Beginnen wir dennoch mit diesen beiden, denn sie verbindet eins: Frust. Ich gebe Ihnen Recht, Herr Minister, wenn Sie sagen, dass immer mehr Lehrpersonen immer besser mit Curriculum und Rahmenplan zurecht kommen. Es bleiben aber dennoch zahlreiche übrig, für die das nicht gilt. Eins kann man ohne Zweifel und ohne Wertung sagen: Diese beiden Neuerungen haben die Entwicklung des Lehrerberufs in den letzten 12 Jahren massiv beeinflusst, also in der Zeit seit Beginn der Rahmenplanimplementierungen.
Doch eigentlich verstellt die Diskussion über Curricula und Rahmenpläne häufig den Blick auf die tatsächlichen Veränderungen, die im Lehrerberuf stattgefunden haben und nach wie vor stattfinden. Pädagogik und Entwicklungspsychologie haben eins nämlich immer deutlicher aufgezeigt: Der Unterricht, wie wir ihn aus unserer Kindheit kennen, wird dem Prozess des Lernens nicht ausreichend gerecht wird.
Das eindrücklichste Beispiel für diesen Umstand ist die Konzentrationsspanne: 23 %.
23 % der Schwerpunkte eines Vortrags zu einem bereits bekannten Thema merken sich Studieneinsteiger. Eine bekanntes Thema. Eine geistig sehr starke Gruppe. Und dennoch bleiben nur 23 % der wichtigsten Informationen haften.
Ein entscheidender Grund dafür ist die Konzentrationsfähigkeit. Diese sinkt nach 8 bis 12 Minuten massiv, und mit ihr die Merkfähigkeit.
Diese Erkenntnis muss bei Lehrpersonen zu einem Umdenken führen. Denn sie rückt Unterrichtsformen, die in der Vergangenheit Herzstück unseres Lehrens waren, in ein anderes Licht. Frontalunterricht, das fragend-entdeckende (fragend-entwickelnde) Lernen, Unterrichtsgespräche und viele andere: Diese Formen des Unterrichtens haben nach wie vor ihre Daseinsberechtigung, doch sie müssen immer stärker durch schüleraktivierende und kompetenzorientierte Lernformen ersetzt werden.

Das Bild des Kindes als Gefäß, das durch das Wissen der Lehrperson gefüllt wird, ist längst überholt.

Wie sagte schon Benjamin Franklin, in Anlehnung an eine alte chinesische Weisheit aus dem 3. Jahrhundert vor Christus:
Erzähle es mir und ich vergesse es.
Bringe es mir bei und ich merke es mir.
Lass es mich machen und ich lerne.

Kinder eignen sich Wissen an, wenn sie sich aktiv mit einem Lernstoff auseinandersetzen,
unter Berücksichtigung ihrer Konzentrations- und Merkfähigkeit,
unter Berücksichtigung des eigenen Vorwissens,
unter Berücksichtigung ihres Lerntempos,
unter Berücksichtigung ihrer Motivation,
unter Berücksichtigung ihrer sprachlichen Fähigkeiten,
unter Berücksichtigung ihres Lerntyps, sprich einer haptischen, visuellen, auditiven oder kommunikativen Veranlagung,
unter Berücksichtigung der geistigen und körperlichen Fitness und Gesundheit,
unter Berücksichtigung der eigenen Lebenssituation,
also unter Berücksichtigung einer extremen Heterogenität in jeder einzelnen Klasse. Jedes Kind ist anders und Unterricht muss dieser Verschiedenheit Rechnung tragen. Sie muss Unterricht bestimmen.

Diese Tatsache hat die Anforderungen an den Lehrerberuf in den letzten Jahren enorm verändert. Sie zieht maßgebliche, allumfassende Veränderungen nach sich, denen unsere Lehrerinnen und Lehrer in ihrem schulischen Alltag ausgesetzt sind.

Was schon Franklin wusste, und lange vor ihm die Alten Chinesen, hat nun auch die Politik erkannt: Unterricht muss sich weiterentwickeln, um den Fähigkeiten, Fertigkeiten, Möglichkeiten, Empfindsamkeiten, Eigenheiten und Besonderheiten unserer Kinder gerecht zu werden.

Sie, Herr Minister, und Ihr Vorgänger, unser heutiger Ministerpräsident, haben notwendige Maßnahmen auf den Weg gebracht, damit Unterricht schüleraktivierend und kompetenzorientiert werden kann, denn guter Unterricht passt sich an die Kinder an, nicht umgekehrt.

Ich möchte einige dieser Maßnahmen nennen: Kaleido, das Kompetenzzentrum, das Zentrum für Förderpädagogik mit u.a. der ersten inklusiven Schule Belgiens, den Bildungskampus, die hoch- und niederschwellige Förderung mit der Einführung des Amts der Förderpädagogin und: die Autonomen Hochschule als Herzstück der Ausbildung von Lehrpersonen in Kindergarten, Primarschule und Förderschule.
Nicht alle dieser Maßnahmen haben von Beginn an die erhoffte Verbesserung bewirkt. Doch ich bin nicht nur Kritiker, sondern auch freizügig mit berechtigtem Lob: Die meisten dieser Maßnahmen greifen immer besser im schulischen Alltag und tragen mittlerweile Früchte.

Doch eins muss auch klar sein: Die meisten dieser Maßnahmen bedeuten für Lehrpersonen zwar Unterstützung, aber gleichzeitig auch weiteren Arbeitsaufwand. Berichte wollen verfasst und gelesen werden, mit allen „Unterstützern“ müssen Absprachen getroffen werden, Anträge müssen gestellt werden, Elterngespräche müssen geführt werden, viele Termine gehen damit einher und es hier gilt allzu häufig: Gut Ding, will Weile haben, denn auch im Bildungssektor mahlen die Mühlen oft langsam.

Was gehört außerdem zum Lehrerberuf?
Klar: Planung, Umsetzung und Nachbereitung von Unterricht, sowie das Korrigieren von Übungen und Tests.

Doch was lapidar und alltäglich erscheint, ist es nicht! Die Aufgaben des Lehrers und der Lehrerin haben sich grundlegend verändert:
Unzählige Lernmethoden haben in den Unterricht Einzug gehalten. Dadurch soll er schüleraktivierend und kompetenzorientiert gestaltet werden. Kaum jemand kann heute noch auf seine Unterrichtsunterlagen von vor 10, 15 oder sogar 20 Jahren zurückgreifen. Das Bild der Lehrperson, die Jahr für Jahr dieselben Ordner rausholt, ist längst überholt.
Und auch das Korrigieren von Arbeiten wandelt sich. Bisher gab es als Rückmeldung nach Tests eine Note. Dabei zeigt weder dem Kind, noch den Eltern, noch der Lehrperson, welche Kompetenzen ein Kind bereits beherrscht. Anders bei kriteriengestützten Bewertungsbögen und Zeugnissen. Sie sollen in Zukunft eine klare Rückmeldung darüber geben, was genau beherrscht ist, und was eben nicht. Sollen unsere Schulen völlig unterschiedlichen Fähigkeiten unserer Kinder gerecht werden, muss sich die Benotung ändern. Doch etwas derart Etabliertes zu verändern, kostet Kraft, Zeit und große Mühen.

Auch der Alltag in der Klasse hat sich massiv verändert und verändert sich noch. Immer mehr Personen spielen im Arbeitsalltag unserer Schulen eine Rolle: Logopäden, Ergotherapeuten, Förderpädagogen, um nur die Üblichen zu nennen. Ich möchte ich nicht falsch verstanden werden: Sie leiten einen wertvollen Beitrag zum Schulalltag. Auch durch sie gelingt es verschiedenen Kindern verschiedene Förderung zu ermöglichen. Aber durch sie hat sich der Alltag eben verändert. Eine Klasse mit einer Lehrperson gibt es de facto nicht mehr.

Viele Fragen gehen mit diesen und vielen anderen aktuellen Veränderungen einher:

Wie sollen unsere Kinder ihre Fähigkeiten und Fertigkeiten unter Beweis stellen? Wie wollen wir sie darin fördern?
Macht ein geschlossener Klassenverband noch Sinn?
Reichen 12 Schuljahre eigentlich aus, um alle nötigen Kompetenzen zu erlangen und den Lernstoff zu bewältigen?
Müssen wir das Unterrichtsmodell als Ganzes überdenken?
Fragen, die zum Teil weit über das hinaus gehen, was in der Umfrage zur Gesamtvision erfragt wurde.

Viele dieser Veränderungen und Herausforderungen lassen sich für Schulen auf eine wesentliche Frage reduzieren: Wie gestalten wir als Schule aktiv Schulentwicklung?

Bewertung, Tests und Zeugnisse von Grund auf überarbeiten, Medienkompetenz fördern, Methodenvielfalt steigern, Unterricht schüleraktivierend und kompetenzorientiert gestalten, den sich wandelnden Ansprüchen von Kindern und Eltern gerecht werden, fit für die Berufswelt machen, Grundfähigkeiten wie Rechnen, Lesen und Schreiben nicht vernachlässigen, Curricula erstellen, Rahmenpläne implementieren, Integration bzw. Inklusion ermöglichen, Sensibilisierung für Themen wie Klimawandel, Nachhaltigkeit, Flucht und Fluchtursachen, Unterricht außerhalb der Klasse, Projekte im sozial-emotionalen Bereich durchführen und und und.

All das kostet unglaublich viel Kraft. Und all das kann meiner Meinung nach nur dann gelingen, wenn die Arbeitsbedingungen an unseren Schulen stimmen. Lehrpersonen müssen sich auf diese wesentlichen Veränderungen konzentrieren können.

Auch in diesem Zusammenhang wurde in den letzten Jahren viel richtig gemacht. Viele Schulen der DG sind baulich im 21. Jahrhundert angekommen. Natürlich gibt es noch genügend wichtige Projekte, doch wesentliche Schritte wurden gemacht.

Außerdem wurde der Lehrerberuf aufgewertet. Die Rahmenbedingungen wurden verbessert, wie bereits ausführlich beschrieben. Die Planungssicherheit für junge Lehrpersonen wurde erhöht – auch wenn es hier noch viel zu tun gäbe. Die Einstiegsgehälter wurden erhöht. Um nur einige Maßnahmen zu nennen.

Doch in eine Sache wurde bei all diesen Maßnahmen scheinbar vergessen: Was bringen all diese Maßnahmen, wenn es keine Lehrpersonen gibt, die sie umsetzen?

Natürlich ist diese Fragestellung provokativ. Es gibt schließlich Lehrpersonen. Aber: Es sind zu wenige.

Welchen Nutzen hat die Einführung der Förderpädagogen für Kinder in St. Vith, wenn dort 2,25 Stellen nicht besetzt sind?
Wie sollen Lehrpersonen völlig neue Zeugnisse erstellen, wenn sie ihr Freistunden für Vertretungen opfern.
Wie ermöglichen wir komptenzorientierten und schüleraktivierenden Unterricht, wenn Klasse im Krankheitsfall zusammengelegt oder aufgeteilt werden müssen?
Wie sollen Schulen Schulentwicklung betreiben, wenn die Planungen vom 1. September am 1. November schon über Bord geworfen werden müssen. Eine Lehrperson ist krank. Also werden Koordinationsstunden gestrichen, Freistunden fallen aus und es gibt noch mehr zu verbessern.
Das Schlimme ist obendrein: Die angespannte Situation verstärkt die Belastung im Beruf.

Es gibt zu viel Last auf zu wenigen Schultern.

Und bei allem Respekt für die gute Arbeit, die in den letzten Jahren geleistet wurde: Hier wurde gepennt! Ich habe fast den Eindruck, man wollte die logische Antwort auf eine einfache Frage nicht sehen: Was können wir machen, damit es nicht zu wenige Lehrpersonen gibt?
Die einfach Antwort: Mehr Lehrpersonen ausbilden.

Ich möchte nicht populistisch klingen. Es gibt weder einfache Fragen noch einfache Antworten. Aber in diesem Fall ist der Zusammenhang nicht zu bestreiten – trotz aller Schwierigkeiten, die damit einher gingen und noch immer gehen. Wir brauchen einfach mehr Lehrerinnen und Lehrer.

In der Vergangenheit wurde jedoch die logischste Maßnahme, um dieses Ziel zu erreichen, blockiert: Eine Erhöhung der Studentenzahl.
Es gab dafür nachvollziehbare Gründe:
Mehr Studenten bedeuten wahrscheinlich mehr Abbrecher.
Studienplätze kosten Geld. Dieses will mit Bedacht investiert werden. Anwärter, die nicht völlig geeignet schienen, wurden deshalb vorsorglich gar nicht erst zum Studium zugelassen.
Das Instrument dazu: Die berüchtigte Aufnahmeprüfung.
Auch an der AHS muss eine hohe Unterrichtsqualität gewährleistet sein. Die Klassengrößen durften deshalb eine Zahl von 25 Personen nicht überschreiten.

Ich kann all diese Gründe nachvollziehen. Nicht nachvollziehen kann ich aber die Untätigkeit, mit der sich dieser Tatsache ergeben wurde.
Wir brauchen mehr Lehrpersonen. Wir müssten mehr ausbilden. Aber wir tun es nicht.

Ich bedauere diese Untätigkeit sehr, denn die Qualität des Unterrichts und die Möglichkeit einer effektiven, zielführenden Schulentwicklung leiden darunter.

Ich denke, ich habe in aller Ausführlichkeit beschrieben, vor welchen Herausforderungen unser Bildungswesen steht. Doch wenn wir diese Herausforderungen meistern wollen, wenn wir den Unterricht den heutigen und zukünftigen Anforderungen anpassen wollen, wenn wir durch gute Bildung ein stabiles Fundament für unsere Gesellschaft legen wollen und unsere Kinder auf die Berufswelt vorbereiten wollen – dann ist Lehrermangel Gift.

Deshalb rufe ich uns alle, vor allem aber Sie Herr Minister, auf, diese Problematik im Blick zu behalten und konstruktiv an Lösungen dafür zu arbeiten.

Zum Schluss möchte ich noch auf einen Umstand hinweisen: Ich habe bewusst auf ausführliches Zahlenmaterial verzichtet, um den Lehrermangel zu beziffern. Es stimmt: Am Anfang eines Schuljahres sind die meisten Lehrerstellen besetzt. Es mangelt aber an Förderpädagogen. Es lohnt sich außerdem ein genauer Blick, denn fast 10 % der Lehrpersonen in den Primarschulen sind Kindergärtnerinnen oder haben gar kein entsprechendes Diplom. Diese Zahl hat sich in den letzten 5 Jahren mehr als vervierfacht.

Ich möchte Sie also ausdrücklich bitten, auf eine Diskussion zu verzichten, ob es denn nun tatsächlich einen Lehrermangel gibt, oder nicht.

Ich erhoffe mir im Gegenteil Antworten auf folgende Fragen:

1. Wer beschäftigt sich im Ministerium oder im Kabinett mit der Problematik des Lehrermangels?
2. Wie sieht die konkrete Arbeit an der Problemlösung aus?
3. Wird mittlerweile regelmäßig eine Bedarfsanalyse für das Personal des Unterrichtswesens erstellt, wie Sie es damals schon meiner Vorvorgängerin Franziska Franzen zugesagt haben?
4. Wie viele Lehrpersonen sind in diesem Schuljahr bereits krankheitsbedingt für mehr als fünf Arbeitstage ausgefallen?
5. Wie viele dieser Lehrpersonen konnten durch eine Primarschullehrerin oder einen Primarschullehrer ersetzt werden?
6. Wie wollen Sie, Herr Minister, den Lehrermangel auf kurze Sicht abfedern?
7. Wie wollen Sie, Herr Minister, den Lehrermangel auf mittlere Sicht ausgleichen?
8. Und wie wollen Sie, Herr Minister, auf lange Sicht ein erneutes Aufkommen eines Lehrermangels verhindern?
9. Kurzum: Wie gedenken Sie des Lehrermangels Herr zu werden?